Kampagnen
Deine Stärken, deine Zukunft
Gute Noten in der Schule++ beliebt sein ++ einen Ausbildungsplatz finden ++ topfit und sportlich sein ++ klasse aussehen ++ immer super drauf sein ++ spannende Hobbys haben ++ coole Klamotten tragen
..... das alles ist wichtig für Kinder und Jugendliche
..... das alles wird von ihnen erwartet
..... das alles versuchen sie gleichzeitig zu bewältigen
..... das alles setzt sie unter Druck
Kinder und Jugendliche unter Druck reagieren unterschiedlich. Einige kommen damit zurecht. Andere ziehen sich zurück, oder geben auf, weil sie Angst haben zu versagen. Sie zweifeln an sich, werden schlimmstenfalls sogar aggressiv oder krank.
Das Jugendrotkreuz macht mit der grenzüberschreitenden Kampagne: Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!"
in Deutschland, Österreich der Schweiz und in Luxemburg den wachsenden Druck zum Thema.
Stark in die Zukunft.
Wir wollen Kinder und Jugendliche besser auf ihre Zukunft vorbereiten, dazu brauchen sie:
- Individuelle Förderung, damit sie ihre Stärken erkennen und nutzen.
- Die Gewissheit haben, dass sie ihr Lebensumfeld aktiv gestalten können
- Mehr Unterstützung von Politik, Schule, Familie, Medien und Betrieben, damit Kinder und Jugendliche positiv in die Zukunft blicken können.
- Die Fähigkeit den gesellschaftlichen Druck zu hinterfragen.
Das Jugendrotkreuz meint:Wir dürfen Kinder und Jugendliche mit ihren Problemen nicht alleine lassen!
Armut: Schau nicht weg!
Armut ist in Deutschland keine Randerscheinung mehr. Immer mehr Menschen sind zeitweise davon betroffen und das Bedrückende ist: es sind immer mehr Kinder und Jugendliche. Jedes siebte Kind in Deutschland ist arm. Ihnen werden dadurch schon früh viele Zukunftschancen genommen, denn Armut beeinträchtigt Kinder und Jugendliche in allen Lebensbereichen und häufig ein Leben lang.
Das hat das Deutsche Jugendrotkreuz nicht länger hingenommen und startete deshalb im Jahr 2004 eine bundesweite Kampagne zum Thema Kinder- und Jugendarmut in Deutschland . Unter dem Motto "ARMUT: SCHAU NICHT WEG!" haben Jugendrotkreuzler lautstark auf das Problem aufmerksam gemacht und sind mit Politiker/innen ins Gespräch gekommen, um so eine langfristige Verbesserung der Situation armer Kinder und Jugendlicher zu erreichen.
Das Jugendrotkreuz war aber auch selbst aktiv und organisierte Aktionen und Projekte, mit denen die Benachteiligung armer Kinder reduziert werden konnte. Beispiele sind der Aufbau von Sprachpartnerschaften für Migrant/innen, die Gestaltung kostenloser Freizeit- und Ferienangebote oder Babysitter-Angebote für arme Familien. Durch Aktionen zur Konsumerziehung und Schuldenprävention wurde Kindern und Jugendlichen außerdem ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld vor Augen geführt. Darüber hinaus fand ein bundesweiter Aktionstag, eine Fotoausstellung, eine Abschlusskonferenz und vieles mehr statt.
Für die Kampagne hat das Jugendrotkreuz zahlreiche Materialien erstellt, von Plakaten, Flyern, Arbeitshilfen zur Umsetzung des Themas in Gruppenstunden über Werbematerialien bis hin zu einer eigenen Kampagnen-Homepage (www.schaunichtweg.de). Kinder- und Jugendarmut in Deutschland ist auch Thema zweier Unterrichtseinheiten, die das Jugendrotkreuz an 17.000 weiterführende Schulen im gesamten Bundesgebiet verschickt hat.
Das JRK Überlingen beteiligte sich an einer Weihnachtsaktion des DRK Kreisverbandes Bodenseekreis. Es wurden 2000 Erste Hilfe Kästchen hergestellt, die zu den verschiedensten Anlässen verkauft wurden. Damit konnten 80 Kindern im Bodenseekreis zu Weihnachten 2006 ein Herzenswunsch erfüllt werden.
Bleib COOL - ohne Gewalt!
Ausgangssituation
Die zunehmende Gewaltbereitschaft ist zu einem großen Problem unserer Gesellschaft geworden. Mobbing in der Schule, Pöbeleien in der S-Bahn und Jackenabzieherei im Jugendclub stehen an der Tagesordnung. Immer weniger Kinder und Jugendliche sind in der Lage, Konflikte gewaltfrei auszutragen. Dabei sind Konflikte grundsätzlich nichts Negatives, schließlich sind sie Anlass und Möglichkeit, andere Meinungen wahrzunehmen, Anschauungen zu überdenken und das eigene Tun zu verändern. Aber immer häufiger werden sie unterdrückt oder mit Gewalt beantwortet, statt offen ausgesprochen. Um dagegen etwas zu tun, hat das Jugendrotkreuz im Mai 2001 unter dem Motto "Bleib COOL ohne Gewalt!" eine bundesweite Kampagne zum Thema Gewaltprävention gestartet.
Ziele und Ergebnisse
Mit der Kampagne wollten wir folgende Ziele erreichen:
- Kinder und Jugendliche für das Thema Gewalt sensibilisieren,
- die konstruktive Konfliktfähigkeit von Jugendlichen fördern,
- Handlungsmöglichkeiten entwickeln, die eine Alternative zu Gewalt darstellen
- die Bildung von Netzwerken fördern, die Hilfen für Betroffene anbieten.
Im Rahmen der Kampagne haben wir beispielsweise ein bundesweites Streitschlichter-Programm entwickelt, bei dem wir Kindern und Jugendlichen zeigen, wie sie Streitigkeiten auch ohne Prügel und Hass-Parolen schlichten können. Dieses Programm haben wir nicht nur in unseren Gruppenstunden durchgeführt, sondern auch in die Schulen gebracht. Schüler/-innen können sich dort zu Streitschlichtern ausbilden lassen und vermitteln dann bei Konflikten zwischen Mitschülern.
Auch das JRK Überlingen beschäftigte sich in einigen Projekten mit diesem Thema.




